Kreis FU besuchte Duisburger Hafen

Die Frauen Union der CDU im Kreis Viersen besuchte kürzlich den Duisburger Hafen. Erich Schauder von der Duisburger Hafen AG (Bild Mitte) führte die Damen und Herren fachkundig durch den größten Binnenhafen der Welt. Viel Wissen rund um das Transportmittel "Schiff" und dem Containerumschlageplatz an der wichtigsten Wasserstraße Europas, dem Rhein, wurde der Gruppe anschaulich vermittelt. Ein lohnender Tagesausflug, den die Vorstandsdamen Brunhilde Bonat (Bild rechts) und Anne Kolanus (Bild links), gerne für Interessierte organisiert haben.

wie auch schon auf unserer Mitgliederversammlung angekündigt, hier nun mein persönlicher Bericht zu drei Tagen Leipzig.

Sicherlich ist die Tagespresse sehr viel schneller in der Berichterstattung als ich es nun mit meiner eigenen Erstattung des Parteitages sein kann. Somit sind Sie über Fakten 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat aktuell die Pläne der Bundesregierung, die Mütterrente zu erhöhen, als nicht finanzierbar kritisiert. Die Vorsitzende der Frauen-Union NRW, Ingrid Fischbach MdB, widerspricht dieser Aussage vehement. "Die Rentenkasse ist voll und der bisherige Bundeszuschuss wurde jahrelang nicht voll für die Mütterrenten ausgeschöpft", sagt sie. Bereits seit 1999 werde seitens der Bundesregierung für die Anrechnung von Kindererziehungszeiten Jahr für Jahr mehr in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) eingezahlt, als aktuell Mütter in Rente für Kindererziehungszeiten ausgezahlt bekämen. Mit diesem Betrag würde die GRV durch den Bund subventioniert, ohne dass dies den Rentnerinnen zu Gute gekommen wäre. "Es gibt also immer noch Spielräume, um Mütter in Rente besser zu stellen. Deshalb ist für mich auch keine Frage, dass ab 1. Januar 2014 Frauen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, den geplanten Rentenzuschuss erhalten werden." "Der DGB sollte sich lieber um seine Kernaufgaben wie die gleiche Entlohnung von Frauen und Männern kümmern, damit würde zumindest der künftigen Altersarmut von Frauen entgegengewirkt, als den aktuellen Rentnerinnen das Leben noch schwerer zu machen!" so Ingrid Fischbach MdB.

CDU Frauen diskutieren mit ihren Landtagsabgeordneten

Kreis-Frauen Union trifft sich in Nettetal: Die Kreis-Frauen traf sich jetzt in der Lüthemühle im Rahmen einer erweiterten Vorstandssitzung mit den beiden Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk und Stefan Berger. Diese berichteten kurz über die Ist-Situation im Landtag seit den Neuwahlen und über bevorstehende Veränderungen und Entscheidungen, die je nach Ausgang der Bundestagswahl anstehen. Hierbei beklagte Berger die" Entpolitisierung" der Politik durch Hannelore Kraft, die allein durch Gutmenschentum die Geschicke unseres Bundeslandes nicht erfolgreich leiten können wird. Jedoch wird die Doppelspitze Laumann/Laschet auch durchaus kritisch gesehen. Optendrenk informierte über das Desaster der Beamtenbesoldung, indem die vermeintlich Starken -sprich Gutverdiener - der Gesellschaft belastet werden, indem sie von Tariferhöhungen ausgeschlossen werden. Aber es gibt da auch die teilzeitarbeitende Alleinerzieherin im öffentlichen Dienst, die im Regen stehen gelassen wird. Zum Thema Schulpolitik beklagten die Frauen unisono mit Berger den Niedergang des dreigliedrigen Schulsystems, was letztlich im Rahmen des Schulkonsenses nicht zu verhindern war. Fachkundige Teilnehmerinnen bezweifelten, dass Hauptschüler in der Gesamtschule pauschal gut aufgehoben sind, sondern befürchten eher, dass diese dort "untergehen". Und schon brandete erneut das Thema Inklusion auf, das zurzeit nicht nur Politik und Verwaltung, sondern auch viele Eltern beschäftigt. Einhellig begrüßt wurde die Idee und der Ansatz der Inklusion, denn natürlich sollen Menschen mit Handicap nicht ausgegrenzt, sondern Teil unserer Gesellschaft sein, und dies beginnt in Kindergarten und Schule. Äußerst kritisch sahen alle Diskussionsteilnehmer jedoch die Art und Weise der Umsetzung des Gesetzes, insbesondere die Zerschlagung der ausgezeichnete Arbeit leistenden Förderschulen. Es wurden insbesondere auch die Ängste der Eltern angesprochen: Wird mein behindertes Kind auch ausreichend gefördert? Lernt mein Kind ohne Handicap weniger und fällt in seinen Leistungen zurück? Hier ist sicherlich noch mehr Diskussions- und Informationsbedarf. Zum Abschluss des Abends bat Berger die Anwesenden, mehr Frauen für die Politik zu begeistern. Insbesondere in Schwalmtal, wo er auch Stadtverbandsvorsitzender ist, wünscht er sich mehr Frauen im Rat und als sachkundige Bürgerinnen. Ein hehrer Wunsch, wie ihm bestätigt wurde, aber die Rollenverteilung ist immer noch so, dass die Mehrfachbelastung Beruf-Familie-Haushalt-Politik, insbesondere für die gewünschten jüngeren Frauen mit Kindern oder am Karriereanfang, kaum zu meistern ist.

"Die guten Verhandlungsergebnisse der Koalitions-Arbeitsgruppe Familie, Frauen und Gleichstellungspolitik überzeugen. Die Frauen Union der CDU sieht ihre Kernforderungen wie die Frauenquote in der Wirtschaft, die Beseitigung von Entgeltungleichheit, die Freierstrafbarkeit bei Zwangsprostitution, den Rechtsanspruch auf Teilzeitbefristung sowie die Flexibilisierung der Elternzeit in den Arbeitsergebnissen verwirklicht", erklärt Sonja Fucken-Kurzawa, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Viersen. Sonja Fucken-Kurzawa: "Besonders freue ich mich, dass die Frauenquote in der Wirtschaft endlich gesetzlich verankert werden soll." Für die Aufsichtsräte großer börsennotierter und voll mitbestimmungspflichtiger Unternehmen, die ab dem Jahr 2016 neu besetzt werden, soll es eine Frauenquote von 30 Prozent geben. Für die Vorstände und die Führungsebenen unterhalb der Vorstände ist eine gesetzliche Flexi-Quote das Ziel. "Diese Regelung wird die Chancen von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft stärken und das Unternehmensklima verbessern", so die Vorsitzende der Frauen Union Kreis Viersen.

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