Weltfrauentag 2010 007

Als Ehrengast und Hauptrednerin der Veranstaltung begrüßten die Frauen aus Willich und dem Kreis Viersen Frau Angelika Rüttgers, First Lady des Landes NRW und Schirmherrin der Aktion "Lichtblicke". Angelika Rüttgers berichtete, sie sei zunächst "irritiert gewesen durch die Bezeichnung First Lady", die sie ausschließlich mit der Gattin des amerikanischen Präsidenten in Verbindung gebracht habe. Doch sie nehme diese Bezeichnung jetzt "ohne falsche Bescheidenheit" an und akzeptiere, dass sie jetzt eine öffentliche Person sei. Außerdem habe sie das Amt ihres Mannes von Anfang an als "moralische Verpflichtung" für sich selbst gesehen. Angelika Rüttgers berichtete dann in anonymisierter Form von Einzelschicksalen, die mit der Bitte um Hilfe an sie herangetragen worden seien und wie sie in jedem Fall versucht habe zu helfen. Häufig erfolgte die Unterstützung durch die Aktion "Lichtblicke", deren Schirmherrin Angelika Rüttgers ist und die durch ein Netzwerk von Helfern, Spendern und die NRW Lokalsender getragen wird. Auch bei "Lichtblicke" liefe nichts ohne das Ehrenamt, welches nach der Devise: "Jet probiere, net lamentiere" funktioniere. Angelika Rüttgers ermunterte die Frauen, weiterhin durch das Ehrenamt die solidarische Gesellschaft lebendig zu halten.

Foto zeigt von links nach rechts: Brunhilde Bonat (FU Vorstand Willich und Kreis Viersen), Anne Kolanus (Vorsitzende der FU Kreis Viersen), Angelika Rüttgers, Marion Teuber Helten (Vorsitzende der FU Willich und Gastgeberin) und Luise Fruhen (stellvertretende Landrätin)

CDU Frauen Union besuchte die Bundeshauptstadt

Während einer 4tägigen politischen Bildungsreise nach Berlin besuchte eine 50köpfige Reisegruppe unter der Leitung der FU Kreisvorsitzenden, Anne Kolanus, das Bundeskanzleramt, den Bundesrat, den Bundestag und Uwe Schummer MdB in seinem Büro im Paul-Löbe-Haus. Besonders beeindruckend aber auch bedrückend war der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen - eine Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Das Besondere lag in der Person des Museumsführers (Geburtsjahr 1966), der als Zeitzeuge berichtete und selbst in einem solchen Stasi-Untersuchungsgefängnis gesessen hat. Das Untersuchungsgefängnis, das folterte durch Isolation und gesteuerte Einzelverhöre, war in Betrieb bis zum Fall der Mauer und dem Untergang des unrechten DDR Regimes.

CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe

Auf dem CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe hatten die Delegierten aus dem Kreis Viersen auch Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem neuen CDU-Landesvorsitzenden Dr. Norbert Röttgen. Sie gratulierten ihm auch zum besten Ergebnis als neuer stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender. Auf dem Foto von links nach rechts: Anne Kolanus, Luise Fruhen, Uwe Schummer, Dr. Norbert Röttgen, Christian Weisbrich, Dr. Marcus Optendrenk.

Die Frauen Union der CDU im Kreis Viersen traf sich jetzt mit zahlreichen Gästen im Rahserhof in Viersen zu der Informationsveranstaltung "Gleiches Geld für gleiche Arbeit?".  Uwe Schummer MdB führte aus, dass tatsächlich eine Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland in Höhe von 23% existiert. Zur Ermittlung dieser Daten wird der durchschnittliche Bruttoverdienst eines Mannes und einer Frau in Deutschland bewertet. Im Jahr 1950 lag die Differenz bei 45 Prozent, 1990 bei 29 Prozent und Ministerin Schröder will bis 2020 die zehn Prozent erreichen, so Schummer. Woran liegt es? Frauenberufe z. B. Verkäuferin, Hebamme, Erzieherin, Pflegerin oder Arzthelferin sind oft grundsätzlich schlechter bezahlt als Männerberufe wie z. B. Mechatroniker, Feuerwehrmann oder Unternehmensberater. Frauen können z. b. auch erst seit 1988 den Beruf des Piloten erlernen. Festgestellt ist auch, dass die Karrierewege von Männern und Frauen parallel laufen bis etwa zum 30. Lebensjahr. Danach allerdings geht sie Lohnschere auseinander, da Frauen oft wegen Kindererziehungszeiten zu Hause bleiben mit der Folge, dass diese Ausfallzeiten keine Bewertung finden in der Berufslaufbahn, obschon die Frauen in dieser Zeit neue Fähigkeiten erlernen und wertvolle Lebenserfahrung sammeln, die im weiteren Berufsleben positiv einfließen, berichtet Uwe Schummer. Gibt es Lösungen? Wichtig ist vor allem die bessere Kombination von Erwerbsarbeit und Familienarbeit d. h. bedarfsgerechte Kinderbetreuung muss den Familien und Frauen angeboten werden. Und tarifliche Mindestlöhne wurden eingeführt im Bereich Pflege und Reinigungsgewerbe mit insgesamt 1,6 Mio. Beschäftigten. Die Väterkomponente im Elterngeld bewegt auch immer mehr Väter sich für kurze Zeit in der Kinderbetreuung zu engagieren. Und zuletzt wird die Demographie den Frauen auf diesem Weg zur Gleichberechtigung helfen, denn ihre Arbeitskraft wird zunehmend dringend gebraucht auf dem Arbeitsmarkt. Und da sollten die Frauen bei den Lohnverhandlungen sich selbstbewusst wertschätzen. Anne Kolanus, Vorsitzende der Kreis FU, beschließt nach über 2 Stunden Vortrag und Diskussion den Abend mit dem Resümee, dass das Problem erkannt ist, der richtige Weg schwierig zu finden ist, da Frauen nun mal die Kinder bekommen und von der Gesellschaft immer noch versteckt erwartet wird, dass Frauen zurückstecken für die Kindererziehung. Warum Frauen häufig niedrig bezahlte Berufe wählen, obschon ihre Bildung der der jungen Männer in nichts nachsteht, bleibt eine offene Frage.

Wittke

Anlässlich einer Veranstaltung der Senioren Union des Kreises Viersen gab es auch für die Kreis Frauen Union die Möglichkeit zu einem informellen Gedankenaustausch mit dem Generalsekretär der CDU NRW Oliver Wittke. Eva Theuerkauf und Jutta Maly nutzten die Gelegenheit sich aus erster Hand zu informieren.

Wittke bestätigte ausdrücklich nochmals den Willen, die Schuldenpolitik der rot-grünen Landesregierung mit allen Mitteln zu verhindern. Der Ausstieg aus der Atomkraft gehört zu den erklärten Zielen der CDU. Aufgrund der direkten Nähe zu Standorten im europäischen Ausland zu NRW müssen Verhandlungen mit unseren Nachbarn in Frankreich, Belgien und den Niederlanden geführt werden.

Die CDU NRW hat mit dem Beschluss der Leitlinien für ein überarbeitetes Schulkonzept einen "Schulfrieden" angeboten, der eine Kontinuität in der Schullandschaft bieten soll, um Eltern und Schulträgern eine Planungssicherheit zu gewährleisten. Foto v. l. n. r.: Jutta Maly, Oliver Wittke, Eva Theuerkauf

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