Wir begrüßen Sie bei der Frauenunion des Kreises Viersen

v.l. Gaby Glatz, Sonja Fucken-Kurzawa, Jutta Maly und Marion Teuber-Helten


„Die EVP stellt als Wahlgewinner das wichtigste Amt in der Europäischen Union. Mit der Nominierung von Ursula von der Leyen wird erstmalig eine Frau als Präsidentin der Europäischen Kommission nominiert. Eine deutsche Präsidentin an der Spitze Europas ist ein starkes Signal für die Gleichstellung.

Meine größte Hochachtung gilt für Manfred Weber, der persönliche Interessen hinter Partei und Land stellt. Bei den Sozialisten war weder die Kompromissfähigkeit vorhanden, um das  Spitzenkandidatenprinzip durchzusetzen  noch patriotische Haltung, nach über 50 Jahren eine Deutsche in diese einflussreiche Position zu bringen. Auch frauenpolitisch ist dieses Verhalten nicht konsequent!

Ursula von der Leyen ist in Europa hoch angesehen, denn mit Ausnahme der deutschen Enthaltung, hat der Rat einen einstimmigen Vorschlag präsentiert!“, bewertet die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Annette Widmann-Mauz MdB den Personalvorschlag des Rats der Europäischen Union.

www.frauenunion.de

Vor zwei Jahren – am 30. Juni 2017 – kam die neue CDU/FDP-geführte Landesregierung ins Amt. „In diesen zwei Jahren wurde viel für Mädchen und Frauen in Nordrhein-Westfalen erreicht. Daran hat die Frauen Union einen großen Anteil.“, freut sich Sonja Fucken-Kurzawa, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Viersen.

Die CDU/FDP-geführte Landesregierung stellt im Landeshaushalt 2019 mit 92,4 Millionen Euro rund 10,7 Millionen Euro mehr als die Vorgängerregierung für Leistungen mit frauenpolitischem Bezug zur Verfügung. Fucken-Kurzawa: „Der Schutz für von gewaltbetroffene Mädchen und Frauen hat definitiv eine politische Aufwertung erfahren: Beispielsweise haben CDU/FDP in Fällen häuslicher Gewalt die Möglichkeit einer Ingewahrsamnahme von bis zu 10 Tagen für den Täter geschaffen. Unter SPD/Grüne war der Täter in jedem Fall spätestens bis zum Ende des Tages nach dem Eingreifen aus dem Polizeigewahrsam zu entlassen, außer ein Gericht entschied anders. CDU/FDP stärken den Opferschutz – nicht umgekehrt. Und: Mit der Änderung im Polizeigesetz wurde eine langjährige Forderung der Frauen Union umgesetzt.“

Gewalt gegen Mädchen und Frauen stellt in Nordrhein-Westfalen nach wie vor eine zentrale Herausforderung dar. Fucken-Kurzawa weiter: „Unter der CDU/FDP-geführten Landesregierung wird endlich wieder in Gewaltschutz investiert: Erstmals seit Jahren werden wieder neue Plätze in Frauenhäusern geschaffen, erstmals seit Jahren investiert eine Landesregierung wieder in den Bau von neuen Frauenhäusern, erstmals schaut sich eine Landesregierung an, ob die Hilfeinfrastruktur richtig aufgestellt ist und: Es steht mehr Geld für die wichtige Arbeit in Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen zur Verfügung. Damit nicht genug: Lehren aus der ‚Kölner Silvesternacht 2015/2016‘ werden umgesetzt: Bundesweit einmalig werden in diesem Jahr Frauen und Männer in einer ‚Dunkelfeldstudie‘ u.a. zu Gewalterfahrungen befragt werden. Apropos ‚Männer‘: Die CDU/FDP-geführte Landesregierung ist die erste, die auch Gewalt gegen Jungen und Männer offensiv angeht.“

Neben dem Gewaltschutz steht die berufliche Potentialentwicklung von Mädchen und Frauen im Blickpunkt. Fucken-Kurzawa abschließend: „Seit vielen Jahren treibt die Frauen Union das Ausbildungswahlverhalten von Mädchen und Jungen um: Trotz vielfältiger Anstrengungen ist es nahezu unverändert. Mädchen entscheiden sich eher für soziale und Dienstleistungsberufe, Jungen eher für technische Berufe. Die CDU/FDP-geführte Landesregierung wird erstmals im Sommer 2019 in fünf Pilotregionen eine ‚Girls-and-Boys-Academy‘ starten – zusammen mit der Wirtschaft und den Kommunen. Über eine längere Zeit in jeweils untypische Berufe hineinzuschnuppern, Erfahrungen zu sammeln, die für die Berufsfindung entscheidend sein können: Dies ist ein richtiger Ansatz zur richtigen Zeit.“

 Anbei die Pressemitteilung in Form einer PDF-Datei zum nachlesen.

Sonja Fucken-Kurzawa, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Viersen: „Die Tatvorwürfe gegen die Verdächtigen aus Lippe, mehr als 20 Kinder sexuell missbraucht zu haben, machen deutlich: Wir brauchen in Nordrhein-Westfalen eine Landesbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Auf der Bundesebene gibt es dieses Amt lange, auf der Ebene der Länder wird man hier wenig fündig. Täglich werden in Deutschland fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht. Der fehlende Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet und in den sozialen Medien trägt dazu bei, dass Cybergrooming, sexueller Mißbrauch und das Filmen dieser Taten für tausende Kinder Realität sind. Es ist einfach nur abartig und widerlich!“

Für die Frauen Union Kreis Viersen steht außer Frage, dass auch das behördliche Tun oder Nichttun einer schonungslosen Aufklärung bedarf. Fucken-Kurzawa weiter: „Jedes Kind hat ein Recht auf Achtung seiner Würde als eigenständige Persönlichkeit und auf besonderen Schutz von Staat und Gesellschaft – insbesondere vor Gewalt. In Nordrhein-Westfalen steht dies sogar in der Landesverfassung. 13.539 Kinder wurden bundesweit 2017 als Opfer im Bereich der sexuellen Gewalt registriert. Die Verbreitung kinderpornographischen Materials stieg um rund 15 % an. Was sind das nur für Menschen? Staat und Gesellschaft müssen mehr hinsehen und wenn die Befugnisse nicht ausreichen, dann müssen wir nicht nur darüber reden, sondern die Befugnisse schaffen. Es darf keinen Raum für den Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen geben!“

Anbei die Pressemitteilung.

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