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„Starke Frauen. Starkes Deutschland.“ Unter diesem Motto versammelten sich 1000 Frauen in Braunschweig um Angela Merkel im Wahlkampf zu unterstützen. Aus dem Kreis Viersen nahmen die Kreisvorsitzende Sonja Fucken-Kurzawa und die Delegierten Gaby Glatz und Anne Daniels am Bundesdelegiertentag der Frauen Union der CDU am 26./27.08.2017 in Braunschweig teil. Unterstützt wurde das Trio durch nahezu 40 weitere Damen, die aus den Kreisen Viersen und Kleve eigens am Samstag zu der Veranstaltung mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Delegiertentag ca. 360 km angereist sind. Die Stimmung war super. Desiree van Rieth und Marita Liedtke – beide Beisitzerin im Kreisvorstand der FU Viersen – haben die Betreuung der Bustour übernommen und waren sich einig: „Jeder Kilometer hat sich gelohnt!“.

„Wir trugen bunte Poloshirts in den Farben aubergine, pink, orange, blau und grün in Anlehnung an die farbigen Blazer von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Kanzlerin hat uns mit ihrer frauenpolitischen Rede begeistert und die Frauen aus ganz Deutschland haben mit stehenden Ovationen Angela Merkel gefeiert“, erklärt Fucken-Kurzawa. Mit der Aufschrift „#DressforSuccess. Frauen für Merkel“ auf den Shirts werden die Frauen der FU bis zur Bundestagswahl am 24. September 2017 beim Haustürwahlkampf, an Infoständen und Veranstaltungen unterwegs sein und für die Wiederwahl von Angela Merkel kämpfen.

In der Braunschweiger Erklärung haben wir unsere Forderungen für die nächste Legislaturperiode zusammengestellt. Wir wollen, dass Eltern und Kinder auch im Grundschulalter überall gute Angebote vorfinden. Deshalb werden wir einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter einführen. Weiter wollen wir sichere Perspektiven für Familien. Deshalb richten wir unsere Förderung stärker auf Familien mit Kindern aus. Wir werden das Kindergeld um 300 Euro im Jahr anheben und den steuerlichen Kinderfreibetrag entsprechend auf über 8.000 Euro jährlich erhöhen“, fasste die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Annette Widmann-Mauz MdB die Forderungen der Frauen zusammen.

Fucken-Kurzawa: „Frauen für Merkel“ – das steht auf unseren Polo-Shirts. Das ist unser gemeinsames Motto und unser Auftrag! „#DressforSuccess“ heißt: Wir wollen gewinnen!“

(Foto Tobias Koch)

Herausgeber:      CDU Kreis-Frauen-Union Viersen

Sonja Fucken-Kurzawa

06.09.2017

 

„Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt als Präsidentin der G20 kraftvolle Zeichen. Sie macht ihren Einfluss als weibliches Regierungsoberhaupt geltend, um die Interessen von Frauen zu stärken. Dabei geht es um die gleichberechtigte Beteiligung auf dem Arbeitsmarkt, wie Frauen die Chancen der Digitalisierung nutzen können sowie das Fördern von Frauen in Führungspositionen und ihrer unternehmerischen Tätigkeit. Mit ihrer Teilnahme am W20-Dialogforum unterstreicht die Kanzlerin die Bedeutung der W20-Forderungen im Rahmen der G20-Verhandlungen“, erklärt Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands anlässlich der Women20-Konferenz in Berlin.

Dem W20-Dialogforum ging ein mehrmonatiger Arbeitsprozess voraus. Im Februar gab es einen nationalen Gipfel mit Vertreterinnen von Frauenorganisationen an dem sich die Frauen Union der CDU Deutschlands beteiligte.

„Mit dem Entgelttransparenzgesetz, der Frauenquote, dem Ausbau der Kinderbetreuung und dem Kampf gegen die Rentenlücke von Frauen, u.a. durch die Mütterrente, haben wir in Deutschland die Rolle der Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt. An der Aufwertung von typischen Frauenberufen wie Erzieherinnen und im Pflegebereich arbeiten wir. Der W20-Dialog ist ein wichtiger Impuls, um Frauen auch international voranzubringen“, betont Annette Widmann-Mauz am Rande des W20-Gipfel.

Hintergrund:

Mit über 100 internationalen Delegierten aus den G20-Staaten und zahlreichen Spitzenfrauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft findet die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Women20-Dialogprozesses vom 24. bis 26. April in Berlin statt. Zum dritten Mal wird eine G20-Präsidentschaft vom Dialogprozess Women20 (W20) begleitet. Ziel der W20 ist es, dass die G20 sich zu Maßnahmen verpflichten, die Frauen wirtschaftlich stärken.

Einer der Höhepunkte: eine Podiumsdiskussion am 25. April unter dem Titel "Inspiring women: Scaling up women's entrepreneurship". Dabei wird Bundeskanzlerin Merkel unter anderem mit Königin Máxima der Niederlande, IWF-Direktorin Christine Lagarde sowie Ivanka Trump, Tochter und Assistentin von US-Präsident Donald Trump, darüber diskutieren, wie weibliches Unternehmertum weltweit im größeren Maßstab gefördert werden kann.

„Mit dem vom Kabinett beschlossenen Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen kommt Deutschland seiner Verantwortung für den Schutz von Mädchen nach“, begrüßt die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Annette Widmann-Mauz MdB die heutige Entscheidung der Bundesregierung.

„Kinderehen stehen in krassem Gegensatz zum Kindeswohl. Mädchen und jungen Frauen wird so die Chance auf eine selbstbestimmte eigenverantwortliche Lebensgestaltung genommen. Gleichberechtigung setzt Partnerschaft zwischen Mann und Frau sowie eine freie Entscheidung voraus. Das ist in Kinderehen nicht gegeben“, erläutert Annette Widmann-Mauz MdB das Engagement der Frauen Union für das Verbot von Kinderehen.

Die Zunahme von Kinderehen gerade unter den aus Kriegsgebieten Geflüchteten mahnt zum Handeln. „Für uns steht der Schutz der Kinderfrauen im Mittelpunkt. Deshalb ist es richtig, die Rolle der Jugendämter zu stärken und im Asyl- und Aufenthaltsrecht klarzustellen, dass den Betroffenen aus der Nichtigkeit bzw. Auflösung der Ehe diesbezüglich keine Nachteile erwachsen.“ Für das parlamentarische Verfahren mahnt Annette Widmann-Mauz MdB an: „Gerade wenn eine Ehe von Anfang an nichtig ist, kann das im Einzelfall problematisch sein. Wir werden intensiv prüfen, ob auch für Unter-16-Jährige das notwendige Schutzniveau erreicht wird.“

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass in Deutschland nur noch Volljährige eine Ehe eingehen können. Das gilt auch für religiöse oder traditionelle Trauungen. Im Ausland geschlossene Kinderehen sollen unwirksam sein, wenn die Eheschließung vor dem 16. Lebensjahr erfolgt ist. Wenn ein Ehepartner zum Zeitpunkt der Heirat zwischen 16 und 18 Jahre alt war, soll die Ehe in Deutschland durch ein gerichtliches Verfahren aufgehoben werden.

Die Frauen Union der CDU hatte schon im vergangenen Sommer, als erste Zahlen über die Zunahme von Kinderehen in Deutschland bekannt wurden, ein umfassendes Konzept für ein Verbot von Kinderehen und den Schutz der Minderjährigen vorgestellt. Der CDU-Bundesparteitag schloss sich diesen Forderungen im Dezember mit einem Beschluss an.

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